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Webserver
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Diagnose mit Embedded Webserver

Im Rahmen einer Vorstudie wurde gemeinsam mit dem Auftraggeber ein Embedded Webserver entwickelt, der eine Online- Maschinendiagnose mit dem Webbrowser ermöglicht.


Zu wichtigsten Eigenschaften gehört die serverseitige  Anpassung des Navigationsbaums an die aktuelle H/W- Konfiguration der Steuerung. Mit Hilfe von Skript konfigurierbaren Java- Applets, aktualisiert der Server die  Html- Seiten, bevor diese zum Client übertragen werden. Ruft der Benutzer eine Diagnose- Seite auf, so generiert der Server die Textausgabe an Hand des aktuellen Systemzustands. Die Anzeige von Systemobjekten wird durch ladbare Java- Plugins ermöglicht, die der Benutzer erweitern kann.

Das Bedienungskonzept basiert auf einer Navigationsleiste in Form eines aufklappbaren Suchbaums, mit dessen Hilfe man zur gewünschten HTML-Seite gelangt. Durch Doppelklick auf die Elemente des Suchbaums mit frei wählbaren Icons wird die gewünschte Seite geöffnet. Diese kann ein Dokument mit statischem oder dynamischen Inhalt enthalten. Es können auch Links auf WEB Seiten im Internet enthalten sein, wenn beim Client ein Verbindung zum Internet hergestellt werden kann.  
Im Fall eines dynamischen Seiteninhalts wird ein Datenstrom zur Kommunikation mit dem Server geöffnet. Konventionelle Anwendungen verwenden hierbei im allgemeinen die CORBA Funktionalität (Common Object Request Broker Architecture). Bei einem Embedded Webserver können  diese Methoden wegen der üblichen Einschränkungen hinsichtlich des Speicherausbaus und Betriebsystems in der Regel nicht genutzt werden. 

In diesem Fall greift ein CGI- Programm serverseitig auf interne Datenobjekte der Maschine zurück und baut die entsprechenden Html- Seiten dynamisch auf. Variable Hilfstexte werden clientseitig von den Applets hinzugefügt und bieten Erklärungen zum jeweiligen  Maschinenzustand an.


Software- Architektur

Auf der Zielhardware ein Webserver mit gewissen Minimalanforderungen sowie eine Dateiverwaltung benötigt. 
Im wesentlichen besteht die Clientseite aus zwei relevanten Java- Applets. Das erste Applet realisiert die Navigationsfunktionen des Suchbaums, während das zweite Applet die Kommunikation mit dem Webserver unterhält. Serverseitig wird die Kommunikation mit einem CGI -Programm ermöglicht. Hierzu werden die HTML-Methoden „get“ und „post“ verwendet. Datenobjekte werden in Textdarstellung bzw. als Hex-Wert im Html- Format übertragen. Hierdurch kann die Information auch über Firmengrenzen und Firewalls hinweg über das Web übertragen werden, wenn dazu die vereinbarten Port-Adressen freigegeben sind.


Vorteile die Lösung

Durch Verwendung der Web-Technologien in Verbindung mit Java läuft die Kommunikation Plattform- unabhängig. Clientseitig, d.h. auf der Nutzerseite sind verschiedene Plattformen wie Linux, Sun- OS oder MS- Windows einsetzbar. Für die Softwareentwicklung wird wahlweise die universelle, freie ECLIPSE Oberfläche oder Borlands JBuilder und die plattformübergreifende JAVA Swing - Bibliothek  eingesetzt. Für die Laufzeit wird damit die Installation der freien Java- Laufzeitumgebung J2RE (Java-Runtime Edition ab V1.2, derzeit 1.4.1) auf der jeweils genutzten Client- Plattform (MS- Windows, LINUX, SUN- OS)  vorausgesetzt.

Die Erscheinungsform des Suchbaums lässt sich wahlweise der entsprechend der Plattform, oder Java -typisch umschaltbar gestalten. Alle Icons der Baumdarstellung sind frei wählbar. Die untere Buttonleiste enthält Zielwahltasten zur Navigation im Suchbaum ohne Maus-Bedienung, was für Bedienungspanels im industriellen Bereich sinnvoll ist. Für die Darstellung der Objekte wurde ein  Plugin- Konzept gewählt. Die Standard - Plugins für verschiedenen Darstellungsformate kann der Benutzer durch eigene Module ergänzen.  

 

 

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Stand: 29. Januar 2018